Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurde eine Geodateninfrastruktur zur einfachen fach- und stellenüber-greifenden Nutzung von Geodaten auf Basis moderner Informations- und Kommunikations-technologie aufgebaut, um das Informations- und Wertschöpfungspotenzial der vorhandenen Geodaten für Staat und Gesellschaft umfassend zu aktivieren.  Diese Infrastruktur wird stetig an die technischen aktuellen Entwicklungen angepasst und modernisiert.  Politische Grundlage für den Aufbau der Geodateninfrastrukturen in Deutschland und damit auch in Baden-Württemberg ist der Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramts und der Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder vom 28. November 2003 zum gemeinsamen Aufbau einer nationalen Geodateninfrastruktur durch Bund, Länder und Kommunen.

Die Vorteile für den Lebensraum und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, die eine gut ausgebaute Geodateninfrastruktur mit sich bringt, kommen allen Geodatennutzern ebenso wie den Geodatenanbietern im Land zugute. Die Interessen der Beteiligten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit sind daher in ihrer Wirkung in hohem Maße gleichgerichtet.

Die GDI-BW wird als gemeinschaftliche Geodateninfrastruktur des Landes, des kommunalen Bereichs, der Wirtschaft und der Wissenschaft in Baden-Württemberg verstanden, die von den Anbietern der Geodaten partnerschaftlich getragen und für die Nutzer fachneutral und multifunktional ausgestaltet wird.

Der Aufbau und Betrieb der Geodateninfrastruktur in Baden-Württemberg wird stark von den Entwicklungen auf europäischer und nationaler Ebene mitbestimmt. Insbesondere sind dabei die rechtlichen und technischen Vorgaben der übergeordneten Geodateninfrastrukturen INSPIRE (Infrastructure for SPatial InfoRmation in the European Community) und GDI-DE (Geodateninfrastruktur Deutschland) zu berücksichtigen.

Die Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg verfolgt das übergeordnete Ziel, für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeitden Zugang zu und die Nutzung von bei öffentlichen und privaten Stellen in Baden-Württemberg vorliegenden Geodaten zu erleichtern.

Für weitere Informationen zur GDI-BW können Sie gerne Kontakt mit dem Kompetenzzentrum Geodateninfrastruktur aufnehmen.

   

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Projekte der GDI-BW

Für den Aufbau und Betrieb der GDI-BW sind verschiedene Umsetzungsinstrumente vorgesehen: Die grundlegenden Maßnahmen, insbesondere die Konzeption und Realisierung der zentralen GDI-Komponenten, wie Geoportal, Metadatenkatalog GDI-BW usw. (Basiskomponenten), werden in Form von gemeinsamen GDI-Basisprojekten angegangen. Die daten- und dienstebezogenen Einzelmaßnahmen der GDI-Partner sind von diesen in Form von GDI-Einzelprojekten selbständig zu planen und umzusetzen. Um darüber hinaus die Entwicklung der GDI-BW voranzutreiben bzw. zu unterstützen, können GDI-Pilotprojekte durchgeführt und ggf. externe Projekte begleitet werden.

Ein Überblick der GDI-Projekte und sonstiger zentraler und dezentraler Maßnahmen mit Auswirkung auf den Aufbau der GDI-BW wird mit dem Arbeitsprogramm der GDI-BW gegeben.

Für weitere Informationen zur Mitwirkung in den Projekten der GDI-BW können Sie gerne Kontakt mit dem Kompetenzzentrum Geodateninfrastruktur aufnehmen. Siehe auch Organisation und Aufgaben der GDI Baden-Württemberg.

Mitwirkungsmöglichkeiten in der GDI-BW

Die Mitwirkung in den Projekten der GDI-BW steht allen im Begleitausschuss vertretenen Institutionen aus Landes- und Kommunalverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft offen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen werden im Regelfall von den jeweiligen Vertretern im Begleitausschuss nominiert.

Für weitere Informationen zur Mitwirkung in den Projekten der GDI-BW können Sie gerne Kontakt mit dem Kompetenzzentrum Geodateninfrastruktur aufnehmen.