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Rechtemanagement

(digital rights management) Infrastruktur aus technischen Funktionalitäten, um den Zugang zu Diensten zu kontrollieren und Mittel für diesen Zugang unter den Nutzungsbedingungen bzw. Geschäftsmodellen des Betreibers anzubieten.

Register

Nach ISO 19135 definiert als ein Datenbestand, der Schlüsselbegriffe für Sachverhalte sowie dazugehörige Beschreibungen enthält. Register werden üblicherweise benutzt, um häufig benötigte einheitliche Sachverhalte strukturiert abzulegen und für eine Vielzahl von Nutzern bereitzustellen.

Registry

Informationssysteme, in dem Register gehalten, aktualisiert und ausgewertet werden. Das GDI-DE-Modellprojekt „Registry GDI-DE“ widmet sich derzeit der Konzeption einer gemeinsamen Registry für die GDI-DE.

Repository (Repositorium)

Strukturierte Systembeschreibung, in der die systembeschreibenden Sachverhalte, Verfahren und Methoden in einer Datenbank oder Verzeichnisstruktur abgelegt sind. Ein Repository kann der Beschreibung von Programmsystemen, Datenmodellen, Verfahren oder Objektarten dienen.

RIPS (Räumliches Planungs- und Informationssystem)

RIPS ist ein wesentlicher Bestandteil des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg (UIS BW). Schwerpunkt von RIPS ist der Aufbau einer anwenderfreundlichen und robusten Geodateninfrastruktur für das ressortübergreifende UIS, die Aufbereitung und Bereitstellung von Geodaten und Diensten, die Unterstützung beim Einsatz von GIS-Programmen aller UIS-Anwender und Dienststellen sowie die Bereitstellung eines Regelwerks für die Geodatenverarbeitung im Umweltbereich.

RIPS-OK (RIPS-Objektartenkatalog)

Katalog, in dem sämtliche in das RIPS einbezogene Objektarten dokumentiert sind. Zu den für einen Objektartenkatalog üblichen Festlegungen aus fachlicher Sicht treten beim RIPS-OK technische und statistische Parameter, Zuständigkeitsregelungen sowie weitere Metadaten hinzu. Der RIPS-OK wird in Form eines Metadatenkatalogs nach ISO 19115 geführt.

RM-ODP (Reference Model for Open Distributed Processing)

Metamodell zur Beschreibung von verteilten Informationssystemen nach ISO 19132.

Raumbezogene Daten

Daten, die räumliche Objekte beschreiben und in einem Bezugssystem festgelegt sind. Geodaten müssen einer Position bzw. einem Gebiet zugeordnet werden können (Georeferenzierung).

Raumbezogenes Informationssystem

Geoinformationssysteme, Geographische Informationssysteme (GIS) oder Räumliche Informationssysteme (RIS) sind Informationssysteme zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Geoinformationssysteme umfassen die dazu benötigte Hardware, Software, Daten und Anwendungen.