Geodateninfrastruktur
Baden-Württemberg
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Detailwissen zu GDI
Referenzdokumente, Normen, Standards & Spezifikationen

Dokumente der GDI-BW

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Rechtlich verbindliche Dokumente

Landesgeodatenzugangsgesetz

Mit dem "Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten in Baden-Württemberg (Landesgeodatenzugangsgesetz - LGeoZG)" wird die Richtlinie 2007/2/EG (INSPIRE) der Europäischen Union für Baden-Württemberg in Landesrecht umgesetzt. Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage für die Geoda-teninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW).

Das LGeoZG wurde mit Artikel 1 des "Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (INSPIRE) sowie zur Änderung bodenschutzrechtlicher, wasserrechtlicher und abfallrechtlicher Vorschriften" vom 17. Dezember 2009 beschlossen und ist am 24. Dezember 2009 in Kraft getreten.

Die geodatenhaltenden Stellen des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände, der Landkreise und der unter ihrer Aufsicht stehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts werden verpflichtet, die unter die INSPIRE-Richtlinie fallenden Geodaten in definierter Form über Geodatendienste zugänglich zu machen und mit Metadaten zu beschreiben.

Landesgeodatenzugangsgesetz (PDF-Datei, 74KB)

Technische und sonstige Dokumente

Gesamtkonzeption GDI-BW

Die Gesamtkonzeption GDI-BW ist ein Grundlagendokument, das die wesentlichen Festlegungen für eine Geodateninfrastruktur im Land enthält. Die GDI-BW als gemeinsam getragenes Vorhaben von Land, kommunalem Bereich, Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-Württemberg wird dabei als integraler Bestandteil der Geodateninfrastrukturen auf europäischer (INSPIRE) und nationaler Ebene (GDI-DE) definiert, die konsequent die übergeordneten Vorgaben und die darauf aufbauenden landesspezifischen Erfordernisse berücksichtigt.

Mit dem Beschluss der Gesamtkonzeption GDI-BW durch den Begleitausschuss GDI-BW stellt diese das verbindliche Sollkonzept für den koordinierten Aufbau und Betrieb einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur in Baden-Württemberg dar.

Das ressort- und ebenenübergreifend angelegte Vorhaben GDI-BW wird unter Berücksichtigung der rechtlichen, organisatorischen und technischen Grundlagen und Rahmenbedingungen sowie der Interessen aller beteiligten öffentlichen und privaten Stellen (GDI-Partner) im Land definiert. Darauf aufbauend werden die für die Ausgestaltung der Geodateninfrastruktur maßgeblichen Ziele und Grundsätze der GDI-BW festgelegt. Die Organisation der GDI-BW mit den wichtigsten Regelungen zur Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure wird beschrieben.

Zentraler Teil der Gesamtkonzeption ist eine technische Konzeption, die insbesondere die Gesamtarchitektur der GDI-BW mit den wesentlichen zentralen und dezentralen technischen GDI-Komponenten beschreibt. Zur Umsetzung der technischen Konzeption sowie zur weiteren Ausgestaltung der Rahmenbedingungen der GDI-BW wurde ein Maßnahmenplan aufgestellt. Aus diesem Handlungsrahmen leiten sich die konkreten Einzelmaßnahmen der GDI-Partner für die Umsetzung ab, die in einem Maßnahmenkatalog konkretisiert sind.

Die Gesamtkonzeption ist als Sollkonzept bewusst auf die für die GDI-BW grundlegenden Festlegungen ausgerichtet und verweist hinsichtlich der einzelnen technischen Spezifikationen insbesondere auf das Architekturkonzept GDI-DE.

Gesamtkonzeption GDI-BW (PDF-Datei, 1.8 MB)

Managementfassung Gesamtkonzeption GDI-BW (PDF-Datei, 327KB)

Metadatenprofil GDI-BW

Das vom Begleitausschuss GDI-BW am 26.05.2009 beschlossene Metadatenprofil GDI-BW (Version 1.0) legt Struktur, Umfang und Inhalte der Metadaten zur Beschreibung der in der GDI-BW angebotenen Geodaten, Geodatendienste und Geoanwendungen (Geoinformationsressourcen) fest. Das Metadatenprofil ist verbindlich für alle öffentlichen und privaten Stellen, die im Rahmen der GDI-BW Geoinformationsressourcen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit bereitstellen (GDI-Partner).

Metadatenprofil GDI-BW (PDF-Datei, 630KB)

Das Metadatenprofil GDI-BW ist Grundlage für den vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg zu betreibenden Metadatenkatalog GDI-BW und legt den Mindestumfang für weitere fach- oder stellenspezifische Metadatenprofile fest. Die Metadaten können von den GDI-Partnern entweder unmittelbar und kostenfrei im zentralen Metadatenkatalog GDI-BW oder in eigenen dezentralen Metadatenkatalogen, die an den Metadatenkatalog GDI-BW angeschlossen sind, erfasst und geführt werden.

Das Metadatenprofil GDI-BW umfasst je einen Satz ausgewählter Metadatenelemente für Geodaten, Geodatendienste und Geoanwendungen. Es basiert auf den einschlägigen internationalen Normen und Standards (insbesondere ISO 19115 und 19119) und berücksichtigt vollständig die derzeit bekannten Vorgaben von INSPIRE. Es ist mit anderen Metadatenprofilen (fachbezogene Metadatenprofile sowie Profile anderer Bundesländer) abgestimmt.

Die einzelnen Metadatenelemente werden jeweils mit einer von drei möglichen Verbindlichkeitsstufen ausgewiesen:

  • Verpflichtende Elemente, die in der GDI-BW von allen beteiligten Stellen verbindlich zu führen sind (Mindestumfang).
  • Empfohlene Elemente, welche die Suche und Beurteilung von Geoinformationsressourcen durch die Nutzer besonders unterstützen und daher im Rahmen der Möglichkeiten der einzelnen Stellen erfasst werden sollten.
  • Freiwillige Elemente, die von den jeweiligen Geodatenanbietern zur Steigerung des Informationsgehalts der Metadaten nach eigenem Ermessen insbesondere bei bestimmten Geodatenthemen erfasst werden können.

Konzeption Geoportal Baden-Württemberg (Managementfassung)

Die Konzeption Geoportal Baden-Württemberg wurde am 13.02.2009 vom Begleitausschuss GDI-BW beschlossen. Diese Konzeption ist ein wichtiges Zwischenergebnis der GDI-Projekte Geoportal Baden-Württemberg und Metadatenkatalog GDI-BW und Grundlage für die Realisierung dieser zentralen Komponenten der GDI-BW. Das konzipierte Geoportal soll bis Ende des Jahres 2010 die vorläufige Website www.geoportal-bw.de ablösen und Funktionen zur Suche, zur Darstellung und zum Download von Geodaten sowie zur Metadaten-Erfassung enthalten.

Als amtliche Informations- und Kommunikationsplattform der Landesverwaltung und des kommunalen Bereichs soll es das Angebot an Geodaten, Geodatendiensten und Geoanwendungen in der GDI-BW nutzergerecht für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit erschließen. Um den Aufbau der GDI-BW zu fördern und die geodatenhaltenden Stellen im Land bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen nach der EU-INSPIRE-Richtlinie zu unterstützen, wird die Möglichkeit geschaffen, die Metadaten unmittelbar und kostenfrei im zentralen Metadatenkatalog GDI-BW zu erfassen und zu führen.

Managementfassung der Konzeption Geoportal BW (PDF-Datei, 140KB)

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