Das Glossar erklärt die in den Dokumenten zur GDI-BW und im Geoportal Baden-Württemberg verwendeten, spezifischen Abkürzungen und Begriffe insbesondere aus den Themenfeldern Geoinformatik und Geodateninfrastruktur. Soweit Begrifflichkeiten in der Fachwelt mehrdeutig verwendet werden, sind für das Verständnis in der GDI-BW die hier gewählten Definitionen maßgebend (Stand: 07.08.2009).
O
Q
Y
Materieller oder immaterieller Gegenstand der fachlichen Realität, der eindeutig identifizierbar und durch Abstraktion auf seine relevanten Eigenschaften beschränkt ist (in der Informatik: Instanz).
Zusammenfassende Bezeichnung für eine Klasse von gleichartigen Objekten. Für jede Objektart werden im Objektartenkatalog alle erlaubten Eigenschaften festgelegt. Diese Festlegungen gelten dann uneingeschränkt für alle Objekte dieser Art. Jedes Objekt gehört zu genau einer Objektart (in der allgemeinen Informatik: Klasse).
OGC (Open Geospatial Consortium)
(OGC, ehemals Open GIS Consortium) Eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation nach US-Recht, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener Informationsverarbeitung auf Basis allgemeingültiger Standards zum Zweck der Interoperabilität festzulegen. Dabei soll eine globale Infrastruktur für Geodaten geschaffen und eine von Software und Datenformat unabhängige Nutzbarkeit erreicht werden. Durch die Arbeit des OGC wurden Spezifikationen für interoperable Softwarelösungen entwickelt und Dienste (Services) definiert. Mitglieder des OGC sind Regierungsorganisationen, private Hersteller und Anbieter von Geoinformationssystemen sowie Universitäten. Die OGC-Standards werden frei und kostenlos veröffentlicht.
Ein Objektartenkatalog führt für alle Objektarten mit ihren Festlegungen aus fachlicher Sicht mit ihren Attributen und Relationen abschließend auf.