Das Glossar erklärt die in den Dokumenten zur GDI-BW und im Geoportal Baden-Württemberg verwendeten, spezifischen Abkürzungen und Begriffe insbesondere aus den Themenfeldern Geoinformatik und Geodateninfrastruktur. Soweit Begrifflichkeiten in der Fachwelt mehrdeutig verwendet werden, sind für das Verständnis in der GDI-BW die hier gewählten Definitionen maßgebend (Stand: 07.08.2009).
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WMC beschreibt als XML-Dokument Kartenzusammenstellungen für einen plattformunabhängigen Datenaustausch zwischen einem oder mehreren Server und einem oder mehreren Nutzer. Es werden Festlegungen getroffen, wie die ausgetauschten Daten im WMS erstellt, geladen und genutzt werden dürfen.
Beschreibende Daten, die für die Recherche, die Dokumentation, die Beurteilung und Nutzung der eigentlichen Ressourcen (Daten, Dienste, Anwendungen) geeignet sind. Metadaten zur Beschreibung von Geodaten und Geoanwendungen sind über die ISO-Norm 19115 standardisiert. Die Beschreibung von Geodatendiensten ist zusätzlich in der ISO-Norm 19119 geregelt. Metadaten können auf unterschiedlichen Informationsniveaus bestehen und ganze Datenbestände oder auch einzelne Objektarten beschreiben.
Diskrete Metadateneinheit nach ISO 19115.
Ein Metadatenkatalog umfasst Metadaten, die auf Grundlage eines Metadatenprofils strukturiert sind. Metadatenkataloge können aus mehreren Metadatenkatalogen zusammengesetzt bzw. verknüpft sein, d.h. Metadaten über Katalogdienste aus anderen Metadatenkatalogen beziehen.
Applikationsprofil für die Metadatenbeschreibung, das die Struktur der einzelnen Datensätze eines Metadatenkatalogs festlegt.
ein Datensatz im Metadatenkatalog.
MIS (Metadateninformationssystem)
Rechnergestütztes Informationssystem, mit dem Metadaten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie präsentiert und exportiert werden können.
Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, federführendes Ressort für das Thema Geodateninfrastruktur und oberste Vermessungsbehörde (Aufsichtsbehörde für das LGL).
Transformationsdienst, der Geodaten von einem Quell- in ein Zieldatenmodell abbildet. Solche Dienste werden notwendig, wenn Geodaten aus unterschiedlichen Quelldatenmodellen (z.B. im Kontext von INSPIRE) zusammengeführt werden.
Überbegriff für alle Arten der unmittelbaren systematischen Erfassung, Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme.