Geodateninfrastruktur
Baden-Württemberg
www.geoportal-bw.de

Glossar der GDI-BW

Das Glossar erklärt die in den Dokumenten zur GDI-BW und im Geoportal Baden-Württemberg verwendeten, spezifischen Abkürzungen und Begriffe insbesondere aus den Themenfeldern Geoinformatik und Geodateninfrastruktur. Soweit Begrifflichkeiten in der Fachwelt mehrdeutig verwendet werden, sind für das Verständnis in der GDI-BW die hier gewählten Definitionen maßgebend (Stand: 07.08.2009).

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Darstellungsdienste

Dienste, die es zumindest ermöglichen, darstellbare Geodaten anzuzeigen, in ihnen zu navigieren, sie zu vergrößern oder zu verkleineren, zu verschieben, Daten zu überlagern sowie Informationen aus Legenden und sonstige relevante Inhalte von Metadaten anzuzeigen.

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Daten

Logisch gruppierte Informationseinheiten (Singular: Datum), die auf Systemen gespeichert und zwischen Systemen übertragen werden können.

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Datenbestand

Logisch zusammengehörende Daten in einer Datenbank oder Datei.

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Datenmodell

Verfahren in der Informatik, die von der Analyse von Informationen und Prozessen über die Entwicklung eines semantischen Datenmodells und deren Abbildung in einem konkreten Schema (auch: logisches Datenmodell) bis zu einer Datenbank oder einem Datenformat reichen. Das Datenmodell abstrahiert und reduziert damit die Komplexität von Anwendungsprozessen und -strukturen.

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Datensatz

Ein Datensatz ist eine abgeschlossene Einheit innerhalb einer Datenbank. Ein Datensatz enthält typischerweise mehrere Datenfelder, die sich in der Struktur und Beschaffenheit in jedem weiteren Datensatz derselben Datei oder Datenbank wiederholen.

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Datentyp

Datentypen („konkrete Datentypen“) sind Klassifikationen verschiedener Daten nach deren Charakteristika. Beispiele für Standarddatentypen sind INTEGER (ganze Zahlen), CHARACTER (Zeichen, Buchstaben), STRING (Zeichenketten) oder POINTER. Sie bestimmen, welche Art von Informationen in den einzelnen Feldern einer Datenbank enthalten sind und wie die Daten gespeichert werden.

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Default-Wert

Eine voreingestellte Eingabevariable oder eine vorgegebene Softwareeinstellung, die gewählt wird, falls der Benutzer oder der Programmierer selbst keinen Wert eingibt oder keine eigenen Einstellungen vornimmt.

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Deutschland-Online

Nationale E-Government-Strategie von Bund, Ländern und Kommunen

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Dienst

Ein Dienst ist allgemein eine eindeutig identifizierbare Software-Anwendung mit definierten Funktionalitäten, welches vom Anwender über ein Computernetzwerk aufgerufen werden kann. Im Prinzip wird ein Dienst von einem Anbieter bereitgestellt; ein Nutzer stellt eine Anfrage (Request) an einen Dienst und bekommt eine Antwort (Response).

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Dienstebasierte Architektur

s. SOA

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Downloaddienste

Dienste, mit denen Kopien von vollständigen Geodatensätzen oder Teilen solcher Sätze heruntergeladen werden können oder die gegebenenfalls den direkten Zugriff auf die Geodaten ermöglichen.

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DXF (Drawing Interchange Format)

ein von der Firma Autodesk spezifiziertes Dateiformat zum CAD-Datenaustausch (Vektorgrafiken).

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