Das Glossar erklärt die in den Dokumenten zur GDI-BW und im Geoportal Baden-Württemberg verwendeten, spezifischen Abkürzungen und Begriffe insbesondere aus den Themenfeldern Geoinformatik und Geodateninfrastruktur. Soweit Begrifflichkeiten in der Fachwelt mehrdeutig verwendet werden, sind für das Verständnis in der GDI-BW die hier gewählten Definitionen maßgebend (Stand: 07.08.2009).
A
Q
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AAA steht für AFIS (Amtliches Festpunkt-Informationssystem), ALKIS (Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystem) und ATKIS (Amtliches Topographisch-Kartographisches Informationssystem). Ziel dieses Projekts der AdV ist die bundesweit einheitliche Darstellung und Beschreibung aller Geobasisdaten.
AdV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen)
In der „Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland“ haben sich die für die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster zuständigen Verwaltungen der Länder zusammengeschlossen, um fachliche Angelegenheiten von grundsätzlicher und überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer einheitlichen Regelung zu behandeln. Die AdV ist der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder zugeordnet.
AK-IT (Arbeitskreis Informationstechnik)
Der AK-IT ist ein Abstimmungsgremium des allgemeinen E-Governments in Baden-Württemberg. Er hat die Aufgabe, IuK-Fachfragen, die im Landessystemausschuss zu behandeln sind, vorzuklären, Detailfragen der ressortübergreifenden Information und Kommunikation zu entscheiden und für den ressortübergreifenden Informations- und Erfahrungsaustausch zu sorgen. Dem AK-IT gehören die Leiter der IuK-Leitstellen der Ministerien und die Stabsstelle für Verwaltungsreform im Innenministerium (Vorsitz und Geschäftsführung) sowie weitere beratende Stellen an. Der AK-IT berichtet dem LSA.
Fähigkeit eines Netzdienstes, volle Funktionalität herzustellen, ohne die Dienstequalität (Leistung, Kapazität und Verfügbarkeit) zu garantieren (Begriff aus der EU-Verordnung zu den Netzdiensten).
Ergänzende, auf einen spezifischen Nutzerkreis optimierte Festlegungen zu vorhandenen Spezifikationen. Applikationsprofile schaffen keine neuen Elemente, sondern treffen eine Auswahl der in der zu Grunde liegenden Spezifikation vorgesehenen Möglichkeiten. Ein Applikationsprofil legt auch Informationen wie das Format des Elementwertes, seine Wichtigkeit oder den Datentyp fest. Allgemeine, für den speziellen Nutzerkreis unbrauchbare Terminologien können bereichsspezifisch angepasst werden.
Typische selbstbezogene Eigenschaft eines Objekts. Der individuelle Aufbau wird bei jeder Objektart als Attributart im Objektartenkatalogen beschrieben.